Teambesprechung vor dem Lauf

So läuft’s Business!

„Guten Tag, ich bin dein innerer Schweinehund“, so oder so ähnlich melden sich spätestens ab Kilometer 3,8 sowohl Stammhirn wie unterer Flotterbereich des geneigten Web-Entwicklers – denn er hechelt und hetzt im Schweiße seiner Socken rund ums Leipziger Zentralstadion. Wie konnte es dazu kommen? Ganz einfach: es ist mal wieder Firmenlauf! Und spätestens auf den letzten 1000 m ist auch Selbstmotivation gefragt. Wie hieß es doch noch bei der Anmeldung: Erlebe das großartige Gefühl, sich selbst zu überwinden und miteinander im Kollegenkreis ein Ziel zu erreichen!

Firmenlauf 2013, clickstorm vor dem Lauf /1/

Firmenlauf 2013, clickstorm beim Lauf /1/

Leider ist aber ausgerechtet der Chef entweder schon im Ziel… oder weiter nach hinten durchgereicht worden. Denn um einen herum arbeiten sich Tausende andere wackere Angestellte aus dem Wirtschaftsleben der Heldenstadt tapfer dem Einlauf entgegen. Und es gilt Großes zu erreichen: „Schnellste Sekretärin“, „Fitteste Firma“, „Sportlichster Azubi“… die Ränge des Ruhm sind hier wahrlich mannigfaltig.

Firmenlauf 2013, clickstorm beim Lauf /2/

Doch schon ist aller Schmerz vergessen. Die Endorphinpumpe gibt noch mal einen Nachschlag aus dem Reservetank. Denn das Ziel ist tatsächlich nur noch 100 m – 50 m – 10 m … und wieder 20 m entfernt.

Hinter der Linie! Geschafft! Ausgepowert! Dehydriert! Biergiergeschüttelt! Und beim Blick auf das durchweichte Shirt: ein gewisses Gefühl von Triumph. Vielleicht wird’s ja was mit dem Publikumspreis für die „Kreativste Firma“?

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