
Zweimal bis nach Feuerland, bitte: clickstorm bei der Eröffnung im Zoo Leipzig
Am 1. September hieß es für unseren Geschäftsführer Ronny und mich: auf nach Feuerland! Dafür mussten wir Leipzig nicht einmal verlassen, denn der Zoo Leipzig hatte uns zur feierlichen Eröffnung seiner neuen Erlebniswelt eingeladen. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen konnten wir die beeindruckende Küsten- und Wasserlandschaft kennenlernen, bevor sich das Gelände um 16 Uhr für alle Besucherinnen und Besucher öffnete.
Feierliche Eröffnung mit prominenten Gästen
Den Auftakt machte Zoodirektor Jörg Junhold, der die geladenen Gäste begrüßte. Unter ihnen waren Persönlichkeiten aus Politik, Zoologie, Architektur und Artenschutz. Grußworte kamen unter anderem von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, dem Präsidenten der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), Christoph Schwitzer, dem Architekten Peter Rasbach sowie Michael Weichert, dem Präsidenten des Freundes- und Fördervereins des Zoo Leipzig e. V.


Keimzeit sorgt für den passenden Soundtrack
Mitten in der Eröffnungsstunde wartete eine besondere Überraschung: Zwischen den Redebeiträgen trat die Band Keimzeit auf und spielte unter anderem ihren bekannten Hit „Kling Klang“.
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„Guten Tag, zweimal bis nach Feuerland, bitte.“ heißt es in dem Lied. Das Lied wurde von der Band aus Brandenburg 1993 veröffentlicht. Über 30 Jahre später ist es aktueller denn je 😉
Feuerland: Südamerikas Küste mitten in Leipzig
Beim anschließenden ersten offiziellen Rundgang konnten wir selbst erleben, warum der Zoo Leipzig bei Feuerland von einer Weltneuheit spricht. Auf rund 10.000 Quadratmetern ist eine weitläufige Küsten- und Wasserlandschaft entstanden, die den Lebensraum Südamerikas auf eindrucksvolle Weise erlebbar macht.

Schon die Dimensionen sind bemerkenswert: Mehr als 5,5 Millionen Liter Wasser füllen die Anlage. Ein über 100 Meter langer Unterwassertunnel – einer der längsten Europas – führt durch die Becken der Pinguine und Seelöwen. In einer zwölf Meter langen Acrylglasröhre eröffnet sich sogar ein europaweit einmaliger 360-Grad-Blick unter Wasser.

Zu den Bewohnern der neuen Erlebniswelt gehören mehr als 50 Humboldtpinguine, Kalifornische Seelöwen und verschiedene südamerikanische Vogelarten. Besonders spannend ist der Perspektivwechsel: Mal begegnet man den Tieren an der felsigen Küste, mal beobachtet man sie durch große Scheiben unter Wasser. So fühlt sich der Rundgang tatsächlich ein wenig wie eine Reise ans Ende der Welt an.

Ein weiterer Programmpunkt erwartete uns an der Robbenanlage. Von der Felsentribüne aus verfolgten wir die Ansprache des Botschafters der Republik Chile, S. E. Jorge Sandrock. Das Grußwort des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer wurde auf der großen Leinwand gezeigt.

Anschließend demonstrierten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger gemeinsam mit den Seelöwen einige Übungen und Tricks – beste Sicht auf das Geschehen inklusive.

Die internationale Besetzung und der besondere Rahmen machten deutlich: Feuerland ist nicht nur ein neues Highlight für Leipzig, sondern auch ein Projekt mit Bedeutung für den Arten- und Naturschutz weit über die Region hinaus.
Staunen, lernen und Arten schützen
Feuerland will jedoch mehr sein als eine spektakuläre Tieranlage. Zahlreiche Lernstationen informieren über Pinguine, Seelöwen und ihre natürlichen Lebensräume – und darüber, welchen Gefahren diese durch Umweltverschmutzung und menschliche Eingriffe ausgesetzt sind.


Der Zoo Leipzig engagiert sich gemeinsam mit Partnern im chilenischen Patagonien für den Schutz von Regenwäldern, Feuchtgebieten und der Pazifikküste. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem der Darwin-Nasenfrosch, der Südliche Flussotter und der Humboldtpinguin. Damit verbindet Feuerland ein außergewöhnliches Besuchserlebnis mit einem wichtigen Anliegen: Begeisterung für Tiere zu wecken und zugleich den Blick für den Schutz ihrer Lebensräume zu schärfen.
Ein besonderer Tag für Leipzig
Mit Feuerland ist der Zoo Leipzig um eine außergewöhnliche Erlebniswelt reicher. Die Verbindung aus beeindruckenden Tierbeobachtungen, moderner Wissensvermittlung und konkretem Engagement für den Artenschutz hat uns begeistert.

Um 16 Uhr war es dann so weit: Feuerland wurde für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet. Wir bedanken uns beim Zoo Leipzig für die Einladung und freuen uns, dass wir diesen besonderen Moment miterleben durften. Allen, die Feuerland nun selbst erkunden, wünschen wir eine spannende Reise nach Südamerika – mitten in Leipzig.
Weitere Informationen zum Feuerland gibt es auf der Website des Zoo Leipzig.

Mit dem Zoo Leipzig und seinem Förderverein verbindet uns bereits seit mehr als zehn Jahren eine enge Zusammenarbeit – umso mehr haben Ronny und ich uns gefreut, diesen besonderen Tag miterleben zu dürfen. Mehr über unsere Arbeit für den Zoo erfahrt ihr in unserer Zoo-Leipzig-Referenz; weitere spannende Projekte findet ihr in unserer Referenzübersicht.